Entdecken Maremma

Naturschutzgebiet Diaccia Botrona

Naturschutzgebiet Diaccia Botrona

Der alte See

Die Oase der Diaccia Botrona, ca. 1000 Hektar zwischen Castiglione della Pescaia und Grosseto, ist alles, was heute von der alten See (Lacus Prilius in der etruskischen Zeit genannt) bleibt.

Diaccia Botrona: eine reserve für die Biodiversität

Seit 1971 ist Diaccia Botrona ein Schutzgebiet und heute bleibt das ideale Habitat für rundum 200 verschiedene Tierarten: migratorische Vögelarten, Flamingos, weiße und rote Weiher, Hühnergeier, Eichelhäher, und noch wilde Tiere wie Fuchse, Stachelschweine, Dachse oder Igel.

Die Flora in der Sumpf

Durch eine Strecke von 16 km oder einen kürzeren Weg von ca. 2 km erreicht man den Eintritt des Naturschutzgebietes von Daccia Botrona. Im Sommer kann man auch Bootsausflüge organisieren. Der Sumpf und das umfangreiche Grünfläche bieten eine unglaubliches Schauspiel von Farben und Dufte, unter Tamarisken, Ulmen, Binsen, Stroh und verschiedene Orchideenarten.

Der Hügel Clodia

Auf dem Hügel Clodia, der eine Extremität des Sumpfes dominiert, gibt es die Überresten von der alten Abtei San Pancrazio al Fango. Diese wurde im 12. Jahrhundert auf den Ruinen einer prächtigen römischen Villa errichtet, die der Senator Clodius in der Kaiserzeit erbauen ließ.

Casa Ximenes

Am Eingang des Diaccia Botrona steht ein eindrucksvolles zweistöckiges Gebäude, das den Sumpf übersteigt: es ist das rote Haus Ximenes, das nämlich vom Mathematiker Leonardo Ximenes im Jahre 1765 als Schleuse gebaut wurde. Wegen seiner besonderen Lage hätte das Haus Meerwasser und Süßwasser aufteilen sollen, um den tödlichen Fieber zu besiegen. Leider hatte das Experiment nicht funktioniert, was ihn in Ungnade fallen ließ. Jetzt muss man Ximenes trotzdem dankbar sein, weil sein Haus perfekt zur ganzen Landschaft passt und in seinem Inneren ein kleines MultimediaMuseum des Naturschutzgebietes kreiert wurde.

Die Hexe von di Castiglione della Pescaia

Im Laufe der Jahrhunderten hat die Malaria das Gebiet heimgesucht, so dass rund um dieses schreckliche Problem viele Legenden existieren. Die berühmteste identifiziert die Malaria mit einer Hexe aus brennenden Augen, die im Sumpf der Diaccia Botrona gelebt hat. Sie erschrack die Einwohner von Castiglione della Pescaia, indem sie die Menschen mit einem Blick verbrannte.

Öffnungzeiten

Besucherzentrum Casa Ximenes
Juni-August: täglich außer Montags 16.00-22.00
September-Mai: Donnerstag-Sonntag 13.00-19.00
Auf Anfrage: geführte Touren mit dem Boot in den Sumpf
Kontakte:
Provinz von Grosseto, Naturschützsektor (tel 0564 484581)
Besucherzentrum Casa Ximenes (tel 347 5345189 – 339 4331553)

Wie man das Naturschutzgebiet Diaccia Botrona erreicht

Von der SP 158 Collacchie erreicht man Castiglione della Pescaia. Vor der Brücke Giorgini rechts Richtung Casa Ximenes fahren. Als Alternativ kann man von der Hauptstraße Castiglionese, Richtung Castiglione della Pescaia, die Ponti di Badia erreichen. Von hier aus tritt man das Naturschutzgebiet Diaccia Botrona bei.

Könnten Sie auch interessieren ...

  • Itinerari a piediItinerari a piedi Castiglione della Pescaia Itinerario 1: da Ponti di Badia a Casa Rossa Ximenes (10 Km) Partenza da Ponti di Badia, Diaccia Botrona e Casa Rossa X...
  • Punta AlaPunta Ala Ein unendlicher Strand inmitten der Natur Neben Regattas und Luxus bietet Punta Ala verschiedene Alternativen. Der Strand in der Nähe des Hafen...
  • Der Strand von Cala ViolinaDer Strand von Cala Violina Der musikalische Strand Cala Violina ist vielleicht die schönste Bucht der Toskana. Ihren Namen hat sie vom „Geigenklang“ bekommen, der erkli...
  • Der Garten der Klänge von Paul FuchsDer Garten der Klänge von Paul Fuchs Ein Miniaturpark Ein kleiner Park / Museum von etwa 2 Hektar, in den Privatgarten des Hauses von dem deutschen Künstler Paul Fuchs, den die Besuche...
  • GrossetoGrosseto Military outpost Grosseto is the capital of the Province of Grosseto and lies approximately 12 km from the sea, at the centre of an alluvial plain, ...
  • Castiglione della Pescaia da record: la più bella e la più amata d’ItaliaCastiglione della Pescaia da record: la più bella e la più amata d’Italia Le cinque vele di Legambiente e Touring Club Italiano sventolano ancora su Castiglione della Pescaia che per il 2015 guida la classifica stilata annua...
  • Massa MarittimaMassa Marittima  A jewel of architecture Massa Marittima is the historical capital of the mining territory of the Metalliferous Hills in the Alta Maremma (in Mas...
  • Castiglione della PescaiaCastiglione della Pescaia Ausgestattete Strände, Klares meer un exzellentes Service: die Blaue Fahne Castiglione della Pescaia Castiglione della Pescaia liegt ganz im H...


X